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Wettbewerb zur Förderung der Baukultur – Spende an den Bunten Kreis Augsburg

Der Landkreis Augsburg setzt weiterhin ein starkes Zeichen für zukunftsfähige und verantwortungsvolle Architektur. Bereits zum dritten Mal fand der Wettbewerb zur Förderung der Baukultur im Landkreis statt, und auch in diesem Jahr wurden außergewöhnliche Projekte aus der Region ausgezeichnet. Insgesamt 15 Bauvorhaben erhielten in diesem Jahr Anerkennung für ihre architektonische Qualität, Nachhaltigkeit und ihren Beitrag zur regionalen Baukultur.

Das von uns geplante Haus der Familie Eberle in Ustersbach wurde im Rahmen des Wettbewerbs ausgezeichnet und hat die Jury mit seiner gelungenen Integration in die Umgebung sowie seiner nachhaltigen Bauweise überzeugt.

Das Wohnhaus fügt sich nahtlos in die dörfliche Randlage ein, indem es auf der gleichen Stelle wie eine ehemals bestehende Hofstelle errichtet wurde. Das Grundstück misst nur 385 m², und dennoch bietet das Gebäude all die Qualitäten, die man sich von einem modernen Zuhause wünscht – und das ohne zusätzliche Flächen zu versiegeln. Das Gebäude wurde als Effizienzhaus 55 geplant und überzeugt durch seine hohe Energieeffizienz. Der geringe Heizwärmebedarf wird durch eine umweltfreundliche Luftwärmepumpe gedeckt. Auch in der Materialwahl setzt das Haus Maßstäbe: Hochwertige, natürliche Baustoffe wie Eiche und witterungsbeständiges verkohltes Fassadenholz nach japanischer Tradition prägen sowohl die äußere Fassade als auch die Innenräume. Die Verwendung von Holz-Aluminiumfenstern der Firma Federle aus Fultenbach und recycelbare Dämmstoffe unterstreichen das nachhaltige Konzept des Gebäudes.

Die Architektur des Hauses greift den Hangverlauf des Grundstücks auf und lässt so einen fließenden Übergang von der Eingangsseite zur Gartenseite entstehen. Die großzügige Glasfront des Süd-Giebels sorgt für viel Licht im Inneren und gewährt einen atemberaubenden Blick auf den neu angelegten Garten auf dem Grundstück. Eine der besonderen Eigenschaften des Hauses ist der Galeriebereich im Obergeschoss, von dem aus nicht nur das großzügige Wohnzimmer, sondern auch die naturnahe Umgebung bewundert werden kann.
Die Wahl der Materialien und die durchdachte Gestaltung des Gebäudes sind nicht nur umweltbewusst, sondern auch ästhetisch und funktional perfekt aufeinander abgestimmt. Frank Schwindling, der leitende Baudirektor beim Landratsamt Augsburg, betonte bei der Preisverleihung des Wettbewerbs  das Einfamilienhaus sei „Vorbildlich im Sinne der Auslobung und ein gelungener Beitrag zur Baukultur.“ Und resumiert: „Das Augsburger Land könnte durchaus noch mehr dieser qualitätsvollen Einfamilienhäuser vertragen.“

Das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro, das im Rahmen des Wettbewerbs vergeben wurde, wurde durch die Bauherren und Architektin auf 2.000 € verdoppelt und zugunsten der Organisation „Der Bunte Kreis“ in Augsburg gespendet, welche sich für kranke Kinder und ihre Familien stark macht. Dies unterstreicht auf ganz praktische Weise die soziale Verantwortung, die mit der Baukultur verbunden ist.

Vorbildliche Baukultur im Landkreis Augsburg

Landrat Martin Sailer würdigte die Ausgezeichneten und betonte: „Baukultur ist für uns nicht nur ein Schlagwort, sondern ein gelebtes Anliegen. Architektur begleitet uns täglich, sie prägt unsere Umgebung, unsere Wahrnehmung und unser Lebensgefühl. Die heute ausgezeichneten Bauwerke zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig und hochwertig in unserem Landkreis gebaut wird.“ Er hob hervor, dass vorbildliches Bauen nicht nur den ästhetischen Ansprüchen gerecht wird, sondern auch Identität und Heimat schafft und dabei gleichzeitig Ästhetik, Nachhaltigkeit und Gemeinwohl miteinander verbindet.